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Liebe Leserinnen und Leser unseres Newsletters,

mit unserem letzten Newsletter im Jahr 2025 möchten wir Sie gerne darüber informieren, was die letzten Monate Themen waren, die uns beschäftigt haben. Von personellem Wechsel im Team über abgeschlossene, verlängerte und laufende Projekte bis hin zu unserem Jahresabschluss gibt es viel zu berichten.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen.

Bis ganz bald und liebe Grüße
vom gesamten Team der entra Regionalentwicklung
 

Themen im Newsletter:

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Projekte & Aufträge 

LEADER

Im Juni 2026 steht für die LEADER-Regionen die Leistungsüberprüfung der aktuellen Förderperiode an. Vor diesem Hintergrund rückte nach der Bekanntgabe des Termins in den von uns begleiteten Regionen die Mittelbindung deutlich in den Fokus. Entsprechend wurden gezielte und teils sehr intensive Förderaufrufe gestartet. Während dies in einigen Regionen vergleichsweise reibungslos gelang, war andernorts strategisches Vorgehen gefragt: Es wurden neue Wege entwickelt, um potenzielle Projektträger aktiv anzusprechen und zu mobilisieren. Übergeordnetes Ziel dabei ist klar – die Regionen sollen keine LEADER-Mittel verlieren.

Zwei Prozesse- ein gemeinsames Ziel

In diesem Jahr durften wir zwei Kreisentwicklungskonzepte intensiv begleiten: im Landkreis Kusel und im Landkreis Vulkaneifel – mit unterschiedlichen Prozessdesigns, aber einem gemeinsamen Anspruch.

Impression aus der Auftaktveranstaltung zum KEK Kusel

Im Landkreis Kusel haben wir die Auftaktveranstaltung, einen Workshop mit Verwaltungsmitarbeitenden sowie zwei FoKUSrunden moderiert und inhaltlich begleitet. Dabei sind wir eng in die Gestaltung der einzelnen Prozessbausteine eingebunden. Es wurden verschiedene Akteursebenen beteiligt und umfangreiches Material gesammelt. Der Prozess wird im Frühjahr 2026 mit einer Abschlussveranstaltung seinen vorläufigen Höhepunkt finden.

Im Landkreis Vulkaneifel stand die breite Beteiligung der Öffentlichkeit im Mittelpunkt: Eine Bürgerbefragung mit mehr als 2.000 Teilnehmenden wurde durchgeführt und ausgewertet. Darauf aufbauend fanden mehrere Workshops mit der Lenkungsgruppe, dem Ausschuss Kreisentwicklung sowie Mitarbeitenden der Kreisverwaltung statt. Ergänzt wurde der Prozess durch Regionale Dialogkonferenzen – jeweils eine in jeder Verbandsgemeinde. Die Arbeitsgruppen haben ihre Arbeit bereits aufgenommen; im kommenden Jahr folgen themenspezifische Workshops, bevor das Kreisentwicklungskonzept erarbeitet wird.

Bereits seit September: Hier klicken, um zur Landingpage des KEK Vulkaneifel zu gelangen.

Impressionen aus einer Regionalen Dialogkonferenz zum KEK Vulkaneifel

Zwei unterschiedliche Wege, ein gemeinsames Ziel: die Entwicklung der Landkreise auf ein partizipatives, praxisorientiertes Fundament zu stellen – getragen von breiter Beteiligung und vielfältigen Perspektiven.

Landesentwicklung in Rheinland-Pfalz – gemeinsame Perspektiven für die Zukunft 

Bei der Fachveranstaltung „Landesentwicklung in Rheinland-Pfalz“ im LUX-Pavillon in Mainz durften wir mehrere Arbeitsgruppen moderieren und begleiten. Ziel war es, einen offenen und praxisnahen Raum für den Austausch zur zukünftigen Raumentwicklung zu schaffen – mit Blick auf den Landesentwicklungsplan, die Regionalplanung und mögliche Anpassungen des Landesplanungsgesetzes. So konnten vielfältige Erfahrungen und Erwartungen aus der Praxis eingebracht werden.

Eingeladen waren insbesondere Akteur:innen der kommunalen und regionalen Raumentwicklung, ergänzt durch Kammern, Verbände und weitere Partner.

In vier parallel laufenden Themenräumen moderierten wir den Austausch zu zentralen Leitfragen: Wie sieht die lebenswerte Region von morgen aus? Was braucht eine klimagerechte und resiliente Freiraumentwicklung? Welche Anforderungen ergeben sich für eine Novellierung des Landesplanungsgesetzes? Und wie lässt sich grenzüberschreitende Zusammenarbeit wirksam gestalten?

Kurze Impulse und interaktive Formate wie Kleingruppenarbeit, World-Café, reflektierende Übungen und Priorisierungsrunden sorgten für einen lebendigen Dialog. Die Ergebnisse wurden sichtbar gesammelt, geclustert und gemeinsam gewichtet – und bilden nun eine klare Grundlage für die weiteren Schritte im Prozess.

Fokusthema: Erfolgsfaktoren von Strategieprozessen

In den vergangenen Jahren haben wir viele kommunale Strategieprozesse in unseren zahlreichen Projekten begleitet, mal punktuell, oft aber auch umfassend vom Beginn bis zum Abschluss. Dabei fällt uns immer wieder auf, wie essenziell eine gründliche Klärung von entscheidenden Fragestellungen für erfolgreiche, partizipative und ergebniszentrierte Prozesse sind. Als kurze Handreichung haben wir folgende fünf Erfolgsfaktoren identifiziert: Ziele, Spielfeld, Rollen, Prozess und Kommunikation.

Diese fünf Erfolgsfaktoren sind:
Ziele, Spielfeld, Rollen, Prozess und Kommunikation.

Dabei stehen diese Faktoren nicht isoliert nebeneinander, sondern greifen ineinander, bedingen sich und geben sich gegenseitig Struktur und Klarheit. Vor allem aber führen diese Faktoren bei umfassender Berücksichtigung zu Struktur und Klarheit gegenüber allen Prozessmitwirkenden - und das ist entscheidend!

Wer aber die Prozesswirkenden sind, gegenüber wem man die Struktur und den Prozess wie kommunizieren muss und wer all das entscheidet, dass ist zu Beginn zu klären. Die nachfolgende Betrachtung soll dabei helfen, diese Prozessklärung zu strukturieren und die richtigen Fragen zu Beginn eines Prozesses zu beantworten.

Ziele – Was soll erreicht werden?
Unter diesem Aspekt ist abzustimmen, warum man als Verantwortlicher diesen Prozess startet und was mit diesem Prozess erreicht werden soll. Was wären richtig gute Ergebnisse und woran wird deutlich, dass der Prozess erfolgreich war?
Klare Zielbilder schaffen Orientierung, Überzeugung und Identifikation – für Verwaltung, Politik und alle weiteren Beteiligten.

Spielfeld -  wer spielt wie aktiv mit?
Eine umfassende Analyse des „Spielfelds“ ist wesentlich für den Prozesserfolg, denn diese beeinflusst wer an den Ergebnissen mitarbeitet, Einfluss nimmt und wer ggf. nicht. Wer ist Mitspieler? Wer sind relevante Akteure aus dem Umfeld? Welche Einflüsse/Ressourcen müssen beachtet werden? Was wirkt möglicherweise beschränkend?
Ein klar abgestecktes Spielfeld sorgt dafür, dass Beteiligung zielgerichtet ist und nicht beliebig.

Rollen – Wer entscheidet was?
Unklare Rollendefinitionen und Verantwortlichkeiten sind oft Stolpersteine in Prozessen. Wenn Entscheidungsbefugnisse nicht geklärt sind, Abstimmungen fehlen oder Verantwortlichkeiten diffus bleiben, leidet der gesamte Prozess. Prozessspezifische Rollenprofile, in welchen Verantwortlichkeiten, Aufgaben, Kommunikationsregeln definiert und gegenüber dem Projektteam kommuniziert werden, vermeidet Prozessverzögerungen.

Prozess – ein klarer Fahrplan mit Flexibilität
Ein guter Prozess beinhaltet einen verlässlichen Fahrplan, welcher nicht in Stein gemeißelt sein muss, der aber klar aufführt, auf welche Art und Weise und zu welchem Zweck Akteure eingebunden werden. Neben Format und Methoden ist abzustimmen, wie eine Verstetigung angestrebt wird.
Denn eins ist sicher – es gibt kaum etwas Frustrierenderes als Ergebnisse zu produzieren, die anschließend nicht weiterverfolgt werden!

Kommunikation – Welche Botschaft soll kommuniziert werden?
Kommunikation ist weit mehr als Öffentlichkeitsarbeit. Sie sorgt dafür, dass der Prozess verstanden und mitgetragen wird. Zielgruppen, Botschaften und Kanäle sollten bewusst gewählt werden, um die mit dem Prozess verbundenen Ziele weiterzugeben.

Das entra-Kernteam v.l.n.r.: Nicole Maier, Stefan Dietz, Lena Hoim, Ronja Schäfer, Isabelle Schmidtholz, Nino Pfundstein, Marc Wagner, Susanne Stierstorfer, Katharina Bard

Team

Neues aus dem Team

Neben Projektinfos geht es in diesem Abschnitt um die News zum entra-Team.
Die Neuigkeiten auf einen Blick:
  • Unsere studentische Unterstützung: Tom geht nach Wien, Michelle und Max sind neu dabei
  • Im Kernteam angekommen: Susi Stierstorfer im Profil
  • Jahresrückblick: Die besonderen Moment 2025 eines jeden im Team

    Mehr zum Team auch hier

Tom Ihl verlässt entra & geht für ein Auslandssemester nach Wien

Gestartet als Praktikant hat es Tom Ihl über zwei Jahre bei uns gehalten. Nach seinem Pflichtpraktikum, das er im Rahmen seines Studiums im Sommer 2023 bei uns absolvierte, blieb er unserem Team doch länger erhalten als ursprünglich geplant. Wir sind froh, dass wir ihn bis September dieses Jahres als studentische Hilfskraft an unserer Seite hatten. Vielen Dank für deine Unterstützung – nun geht es für ihn weiter mit einem Auslandssemester im großen Wien. Mal sehen, vielleicht kreuzen sich unsere Wege ja wieder und du kannst frische Impulse aus Österreich mitbringen.


Michelle Siemens & Max Weber: unsere neuen Team-Mitglieder

Michelle Siemens ist seit September als studentische Hilfskraft Teil des Teams; sie studiert im Masterstudiengang Stadtplanung an der TU Kaiserslautern und bringt bereits erste Erfahrung im Bereich Beteiligung und Öffentlichkeitsarbeit mit. Auch Max Weber ist ganz frisch im Team in gleicher Funktion, ebenso Student an der TU Kaiserslautern. Wir freuen uns, euch im Team begrüßen zu dürfen. 

Lena, Tom & Ronja beim Abschied von Tom in unserer Villa-Küche
Michelle Siemens & Max Weber, unsere neuen studentischen Hilfskräfte
Susanne Stierstorfer; Beraterin in der Regionalentwicklung
Susi: "Ich freue mich riesig, Teil des entra-Teams zu sein und auf viele spannende gemeinsame Projekte!"

"Hey, Susi hier!

Seit Anfang Mai bin ich Teil des entra-Teams und unterstütze Marc in der LAG Westrich-Glantal, Lena in der LAG Donnersberger und Lautrer Land sowie Bella und Nino in der LAG Pfälzerwald plus. Schon seit September 2024 war ich als Werkstudentin dabei und konnte bereits spannende Einblicke in Projekte sowie über die LEADER-Kulisse in Rheinland-Pfalz gewinnen.

Nach einem Zwischenstopp in der Hotellerie in Franken wurde mir bewusst, dass ländliche Räume mehr brauchen als Tourismus allein, um wirklich etwas zu bewegen. Mir wurde es ein Anliegen zu verstehen, wie die Themen ineinander-greifen. Mein Bachelor in Nachhaltigem Regionalmanagement an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg hat meinen Blick für Raumentwicklung, Destinationsmanagement und Naturschutz geschärft – Themen, die mich motivieren, gemeinsam mit engagierten Menschen gute Ideen umzusetzen.

Geboren in Hongkong und aufgewachsen auf der Ostalb, bin ich inzwischen in der Pfalz und bei entra angekommen! Umso mehr freue ich mich darauf, meine Kenntnisse in Beteiligungsprozessen, nachhaltigem Tourismus und Fördermittel-management in die Weiterentwicklung der Region einzubringen und zu erweitern."

Unsere besonderen Momente im Jahr 2025

Am Ende eines Jahres blickt man oft zurück auf alles, was passiert ist. Ob privat oder persönlich gibt es da sicherlich immer Highlights. Wir schließen das Jahr gern im Team im Rahmen einer Jahresabschluss-Klausur und einer anschließenden gemeinsamen Weihnachtsfeier ab. Reflektieren und resümieren, was gut gelaufen ist und was wir als Learnings fürs nächste Jahr mitnehmen. Wir haben im Team gefragt: Was war dein persönliches berufliches Highlight 2025? Einige Antworten sehen Sie untenstehend.

Unsere besonderen Momente im Jahr 2025
Unsere besonderen Momente im Jahr 2025

Was uns beschäftigt...

Akademie-Themen

Ein fester Anker in unserem Arbeitsalltag sind die regelmäßigen freitäglichen entra-Akademien. In diesem Jahr haben wir uns im engen Rhythmus bewusst Zeit genommen, sowohl unseren Alltag als auch unsere Zukunft in den Blick zu nehmen.

Im Fokus standen dabei Themen wie Künstliche Intelligenz, Geschäftsentwicklung und Kundenkommunikation – Fragestellungen, die jede und jeden von uns auf unterschiedliche Weise fordern und gleichzeitig unser gemeinsames Arbeiten prägen. Immer wieder haben uns dabei Leitfragen begleitet wie:
Was verändert sich gerade grundlegend?
Was brauchen unsere Kundinnen und Kunden morgen?
Wie wollen wir als Team arbeiten und uns weiterentwickeln?
Und was heißt das konkret für unseren eigenen Arbeitsalltag?
Hier können Sie ein paar Eindrücke unseres gemeinsamen Jahres sehen

Den Abschluss des Jahres bildete – wie schon in den vergangenen Jahren – ein gemeinsamer Rückblick auf das, was war, und ein Ausblick auf das, was kommt.

Der Blick nach vorn ist bereits gerichtet: Aktuell planen wir wieder eine Workation, diesmal im Nordosten Deutschlands – als Raum für gemeinsames Denken, Weiterentwickeln und neue Perspektiven.

Herzliche Weihnachtsgrüße von den entra Regios

So schnell ist wieder ein Jahr vorbei. Wir sind jedes Mal aufs Neue überrascht, wenn es wieder heißt: Das Jahr geht zu Ende, die Tage werden kürzer und Weihnachten steht bevor.
Wir hoffe, Sie hatten ein mindestens genauso tolles Jahr wie wir; herzlichen Dank für Ihr Vertrauen und die Zusammenarbeit, wir freuen uns auch im neuen Jahr nächste Schritte mit neuen (und bereits gestarteten) Projekten zu gehen und die Regionen weiterzubringen.
Wir wünschen Ihnen besinnliche und erholsame Weihnachtsfeiertage, kommen Sie gut ins neue Jahr.

Bis ganz bald
das Team der entra Regios

Noch mehr Infos?

Wir sind seit einiger Zeit auch auf LinkedIn und Instagram vertreten. Informieren Sie sich auch gern dort über unsere Arbeit. Hier halten wir Sie tagesaktuell auf dem Laufenden und freuen uns auf Ihre Reaktionen!

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Haben Sie Fragen? Wir sind für Sie da!
regio@entra.de oder 06302-9239-14

Herausgeber: entra Regionalentwicklung GmbH
Villa Scheurer | Falkensteiner Weg 3 | 67722 Winnweiler
Telefon 06302-9239-14 | E-Mail regio@entra.de
USt-ID DE292998644 | Vertreten durch Stefan Dietz | B HRB31614

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